Trauerpastoral für Kinder

Ein Verlust hinterlässt Spuren, bei jedem, egal, ob Kind oder Erwachsener. Wir möchten betroffene Kinder, Eltern und Menschen, die in der Trauerpastorale arbeiten, begleiten und beraten. Wir haben den Mut auf unangenehme und traurige Fragen zu antworten.

 

Das Abschiednehmen für immer ist ein persönlicher Prozess

Von Oktober bis Jänner besuchen wir Schulen und Sternsingergruppen im ganzen Burgenland. Vorort wird den Kindern und Jugendlichen das Land und ein Projekt vorgestellt, das durch Spendengelder der Dreikönigsaktion unterstützt wird. Es ist uns sehr wichtig, dass nicht nur Sternsinger:innen Informationen erhalten, sondern auch Begleitpersonen, Eltern und Interessierte. So erfahren die Menschen aus erster Hand, was mit den Spendengeldern geschieht. Regelmäßig besuchen Mitarbeiter:innen aus der DKA Projekt im globalen Süden, um sich immer wieder von der Projektarbeit ein Bild machen zu können.
 
Vor der Pandemie hat die Sternsingeraktion jedes Jahr auch Projektpartner:innen eingeladen und gemeinsam besuchten wir viele Schulklassen und Jungschargruppen. Unsere Gäste erzählen von ihrem Land, ihren Traditionen, Problemen und Herausforderungen und wie das Leben mit Unterstützung der Dreikönigsaktion verändert und verbessert wurde.

Wir bieten Euch

Erwachsene können ihre Emotionen und Fragen meist durch die Vernunft, die Lebenserfahrung, das Pflichtgefühl, die Verantwortung, Gespräche usw., beantworten, verstehen und (v-) erarbeiten.
Kinder trauern ganz anders. Sie leben im Hier und Jetzt. Sie „springen“ von einer Emotion zur nächsten und durchleben eine Achterbahn der Gefühle. Diese können sie weder verstehen, zuordnen noch verarbeiten. Guter Rat und eine haltende Hand sind hier gefragt. Wir möchten betroffene Kinder, Eltern und Menschen, die in der Trauerpastorale arbeiten, begleiten und beraten. Wir haben den Mut auf unangenehme und traurige Fragen zu antworten, daher bieten wir:

  • Gestaltung eines Bilderbuchkatalog, der Bilderbücher zum Thema Trauer erfasst und diese genau miteinander vergleicht (Thematik, künstlerische Gestaltung, Annäherungsweise). Dieser wird regelmäßig ergänzt.
  • Zusammenstellung eines „Antworten-Katalogs“, der auf auftauchende Kinderfragen abgestimmt ist und Antworten bietet, die Kinder verstehen und nachvollziehen können.
  • Ausarbeitung, Organisation und Durchführung von Trauerritualen speziell für Kinder (Erinnerungsbaum, ErsteHilfeTrauerKoffer, Schatzkiste, usw.)
  • Entwicklung von liturgischen Elementen, die auf Kinder abgestimmt sind
  • Erarbeitung von Anregungen und Methoden für Eltern und Erzieher, um die Resilienz der betroffenen Kinder zu stärken
  • Ausarbeitung, Organisation und Durchführungen von Weiterbildungsangeboten speziell für betroffene Menschen und Menschen, die in der Trauerpastoral tätig sind
  • Organisation von unterschiedlichen Materialien und Behelfen zum Thema: Trennung, Abschiednehmen, Umzug… denn diese Veränderungen lösen auch Trauer aus
  • Enge Zusammenarbeit mit der Trauerpastoral für Erwachsene

Wir können nicht beeinflussen, wer, wann, wo und wie stirbt. Aber wir können den trauernden Kindern die Hand reichen und das bieten, was sie brauchen.
Dazu müssen wir hinhören, hinschauen und uns auf die Ebene der Kinder begeben, um ihnen zu vermitteln: Ich bin da für dich!

Bild: © dikushin - stock.adobe.com

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Wenn Kinder trauern, brauchen sie unsere Hilfe und Unterstützung, unser Verständnis und unseren Halt.
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