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Wegweiser Burgenland

Ein Streifzug durch die Wallfahrtsorte im Burgenland.

Burgenländische Wallfahrtsorte
Pilgern und Wallfahren

Ein burgenländischer Streifzug.

Pilgern - getragen sein von Mensch und Gott

Trost, Hoffnung und neue Kraft suchen

danken

Orientierung für das Leben erbitten –

oder durch die Anstrengung der körperlichen Bewegung Kraft für Seele und Geist finden.

Innehalten,

besinnen auf das Wesentliche – beten mit Körper und Seele.

 

Pilgern – getragen sein von Mensch und Gott …

Sir 34,12

"Vieles habe ich auf meinen Reisen gesehen, viele Dinge habe ich durchgestanden."

Zum Thema Pilgern, Reisen und Wallfahren …
KJ/KJS
Rund 200 Kinder, Jugendliche und ihre Familien pilgerten zur Basilika zur Unbefleckten Empfängnis in Loretto, um gemeinsam mit Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics den Höhepunkt der 45. Kinder- und...
Orden
Knapp 40 Ordenschristen pilgerten am Friedensweg nach Purbach. P. Voith dankte für ihren Einsatz und rief zu Demut und Geduld im Dienst auf.
Pilgern
Gedanken zur Wallfahrt und zum Pilgern von P. Karl Schauer, OSB
Für diesen Zeitraum sind derzeit keine Termine geplant.
Wallfahren hat eine lange Geschichte

Seit Menschen göttliche Wesen verehren, begeben sie sich auf Pilgerschaft. Wallfahrten gibt es in beinahe allen Religionen.

Im Christentum gab es seit den ersten Jahrhunderten immer Menschen, die Stätten besuchten, an denen der Herr wirkte. Sie besuchten Gräber der Heiligen, verehrten Reliquien und beteten vor ihnen. An solch bestimmten Orten fühlten sich Christen Gott und den Heiligen besonders nahe.

Zu bestimmten Zeiten hatte die Wallfahrt innerhalb der Kirche einen besonderen Stellenwert:

  • im Mittelalter,
  • in der Barockzeit,
  • in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Starken Rückgang erfuhr das Pilgern

  • in der Reformationszeit,
  • im Zeitalter der Aufklärung und auch
  • in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts.

Zum völligen Erliegen kam sie nie.

Heute erlebt die Wallfahrt eine neue Blüte. Des öfteren schon totgesagt, wurde sie als alte biblische Erfahrung des Unterwegsseins zum neuen Ausdruck des Glaubens. Vor allem das Pilgern zu Fuß – und hier in erster Linie auf dem Jakobsweg, dem „camino“ zum nordspanischen Santiago de Compostela – erfährt einen starken Aufschwung. Ebenso nahm die Fußwallfahrt nach Mariazell zur Magna mater Austriae in den vergangenen Jahren stark zu. Pilger, die diese Form der Wallfahrt wählen, erzählen begeistert vom Erleben des Weges – von der Gemeinschaft unterwegs. Neben Gebet und Gesang schätzen sie Meditation, Stille und Nähe.

Für die Kirche gilt die Wallfahrt als Bild für den glaubenden Menschen, der in seinem Leben dem wiederkommenden Herrn entgegengeht.